Training
Sichere und realistische Wege entwickeln, um zu reagieren – auch unter Druck.
Training zu Hass im Netz in Kommentarspalten und sozialen Medien.
TAOHS bietet praxisnahe Trainings für zivilgesellschaftliche Organisationen und Medienhäuser an, die in ihren Kommentarspalten und auf Social Media mit Hass im Netz konfrontiert sind.
Viele Organisationen stehen dabei unter hohem Druck: Hasskommentare sind allgegenwärtig, Ressourcen für Community-Management begrenzt. In der Folge bleiben Angriffe oft unmoderiert oder Kommentarspalten werden ganz geschlossen. Dabei sind gerade diese Räume wichtig für Meinungsbildung – insbesondere für die vielen stillen Mitlesenden.
TAOHS setzt hier an und unterstützt Organisationen dabei, Hass im Netz verantwortungsvoll und wirksam zu begegnen, statt sich aus öffentlichen Debatten zurückzuziehen. Das Training stärkt Organisationen darin, Verantwortung für ihre digitalen Räume zu übernehmen und auch unter realen Arbeitsbedingungen handlungsfähig zu bleiben.
01 — Fokus
Worauf sich das Training konzentriert
Das Training verbindet gemeinsame Grundlagen mit anwendungsorientierter Praxis. Es vermittelt ein Verständnis für unterschiedliche Formen und Dynamiken von Hass im Netz sowie dafür, wie sich Eskalationen in Kommentarspalten und sozialen Netzwerken entwickeln.
Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden Moderations- und Interventionsstrategien, die auch mit begrenzten Ressourcen umsetzbar sind. Dazu gehört, Prioritäten zu setzen, klare Grenzen zu ziehen und bewusst zu entscheiden, wann Eingreifen notwendig ist und wann Zurückhaltung sinnvoller sein kann.
Weitere Schwerpunkte sind der solidarische Umgang mit Betroffenen, der Schutz von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen sowie der Aufbau organisationaler Resilienz. Erkenntnisse aus der im Rahmen von TAOHS durchgeführten Analyse der Social-Media-Kanäle der teilnehmenden Organisationen unterstützen Reflexion und Entscheidungsfindung.
02 — Umsetzung
Wie das Training umgesetzt wird
TAOHS ist als fortlaufender Lernprozess konzipiert.
Statt einmaliger Schulungen arbeiten Organisationen mit konkreten Fällen aus ihrer eigenen Praxis, testen neue Ansätze in ihren digitalen Räumen und entwickeln ihren Umgang mit Hass im Netz schrittweise weiter.
Dieser Ansatz ermöglicht es Organisationen, Strategien im eigenen digitalen Raum zu erproben, aus Erfahrungen zu lernen und ihre Praxis laufend weiterzuentwickeln.
03 — Ergebnisse
Was über das Training hinaus entsteht
Die Erfahrungen aus dem Trainingsprozess fließen in die Entwicklung offen zugänglicher, praxisorientierter Lernmaterialien für den Umgang mit Hass im Netz ein.
Diese bündeln zentrale Prinzipien, erprobte Methoden und Erkenntnisse aus der Arbeit mit teilnehmenden Organisationen und Medienhäusern.
Es enthält zudem Materialien und Hinweise, die für Trainings- und Vermittlungsarbeit genutzt werden können.
Der Zugang zu den Materialien bleibt über die Projektlaufzeit hinaus öffentlich zugänglich.
04 — Unterstützung
Organisationale Resilienz
Weitere Schwerpunkte sind der solidarische Umgang mit Betroffenen, der Schutz von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen sowie der Aufbau organisationaler Resilienz.
Das Training stärkt Organisationen darin, Verantwortung für ihre digitalen Räume zu übernehmen und auch unter realen Arbeitsbedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Erkenntnisse aus der im Rahmen von TAOHS durchgeführten Analyse der Social-Media-Kanäle der teilnehmenden Organisationen unterstützen Reflexion und Entscheidungsfindung.




